„Das leere Viertel“ in der Wüste Rub‘ Al Khali

Ein unvergessliches Erlebnis ist ein Besuch der 650.000 Quadratkilometer großen Sanddünen der Rub‘ al Khali-Wüste, der größten ununterbrochenen Wüste der Erde. Für jeden Fotografen ist es ein Traum, die endlosen Dünen, den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang mit den wunderbaren wechselnden Licht- und Schattenmustern zu sehen. Ein Naturwunder, daß du als abenteuerlustiger Weltreisender nicht verpassen solltest. Ein Ort so friedlich und ruhig auf der einen und gefährlich und unwirtlich auf der anderen Seite.

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Licht und Schatten

Der arabische Name Rub ’Al Khali bedeutet „Das leere Viertel“.

Die endlose Sandwüste war vor Tausenden von Jahren eine Herausforderung für Könige, Abenteurer, Händler und Nomaden. Das Durchqueren mit Kamelkarawanen war und ist eine lebensgefährliche Aufgabe, der sich nur erfahrene „Durchquerer“ stellen konnten.

Ein plötzlicher Sandsturm macht das Durchqueren der Wüste unmöglich und nur ein sofortiger Stopp und Schutz, bis dieser vorbei ist erhält die Reisenden am Leben. Der Wasserverlust war das Todesurteil innerhalb weniger Stunden.

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Abstrakte Formen

Das leere Viertel erhält nur 3 bis 5 Zentimeter Regen pro Jahr

Die Region wird als „hyperarid“ eingestuft, mit einem jährlichen Niederschlag von weniger als 35 Millimetern im Allgemeinen. Das Gebiet ist eines der am dünnsten besiedelten und trockensten Gebiete der Erde. Bei Temperaturen von über 50 Grad ein Ort, an dem nur sehr angepasste Flora und Fauna überlebt.

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Vom Wind geformt

Wie eine Reise zu einem anderen Planeten

„Unwirklich“ oder „Nicht von dieser Welt“ ist die passende Beschreibung der Rub ‚Al Khali Wüste.

Nachdem du die glitzernden Städte hinter dir gelassen und diese unendliche Weite erreicht hast, fühlst du dich wie ein Astronaut, der die Erde verlassen hat. Eine unwirkliche Welt von atemberaubender Schönheit.

Die unberührte Landschaft ist wie aus einem Science-Fiction-Film. Infolgedessen wurde die Wüste bereits als Filmkulisse für Matrix und Star Wars verwendet.

Autoren wie G. Willow Wilson, H.P. Lovecraft, Frank Herbert, um nur einige zu nennen, haben sich auch von der Wüste inspirieren lassen, als sie ihre eigenen Fantasiewelten kreierten.

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Wüstenschiffe

Viel Spaß beim Lesen und bleibt fasziniert!

Eure Sandra Sachsenhauser


2 Kommentare

Herbert Vetter · 26. Februar 2020 um 20:52

Eine wahrlich faszinierende Gegend – dennoch mir ist mein Franken lieber, auch wenn es manchmal nicht so fotogen wie die Wüste ist…

    FOTOKUNST LIMITIERT · 27. Februar 2020 um 11:41

    Jedes Fleckchen Erde hat so seine Schönheit.

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